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Einleitungsgebet:

Heiligste Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, ich danke dir dafür, dass du unsere Schwester Elisabetta Sanna auf wunderbare Weise mit Weisheit, Rat und Stärke beschenkt hast. Durch ihre Verdienste bitte ich dich, mir die Gnade zu gewähren, welche ich aufrichtig ersehne …………………, wenn dies in Übereinstimmung mit deinem allerheiligsten Willen ist.

Vaterunser; Gegrüßet seist du, Maria; Ehre sei dem Vater …

Heiliger Vinzenz Pallotti, bitte für uns!

Selige Elisabetta Sanna, bitte für uns!

Dritter Tag: Pilgerin

1829 kam der junge Hilfspfarrer P. Giuseppe Valle nach Codrongianos. Er wurde Beichtvater und geistlicher Begleiter für die Sanna-Familie, besonders für Elisabetta. Elisabettas christliches Leben wurde sogar noch eifriger. Während der zuvor erwähnten Fastenexerzitien jenes Jahres sprach der Prediger P. Luigi Paolo mit großem Erfolg über das Heilige Land.

Zusammen mit anderen Frauen ging Elisabetta zu ihm, um mehr zu erfahren, und sie blieb so begeistert, dass ein sehr starkes Verlangen in ihr wach wurde, nach Palästina zu gehen und die Orte zu sehen, wo der Sohn Gottes geboren und gekreuzigt worden war; sie fühlte sich berufen, Jesus enger nachzufolgen. So bat sie in den ersten Monaten des Jahres 1830 um P. Giuseppe Valles Erlaubnis, eine Wallfahrt dorthin zu machen. P. Valle sagte nach verschiedenen Erklärungen nein. Doch mehrere Monate vergingen, und im Juli kam Elisabetta wieder zu ihm, um die ersehnte Erlaubnis zu erbitten. Nach eingehender Reflexion und Gebet stimmte er zu und beschloss, sie zu begleiten. Sie begannen sich und ihre Familien diskret auf die geplante Reise vorzubereiten in der Hoffnung, dass sie ihnen helfen würde, geistlich zu wachsen und anderen besser zu dienen. Elisabetta war sich sicher, dass ihre Mutter, die bereits 65 war, und ihr Priester-Bruder Luigi, der in Codrongianos lebte, in der Lage wären, während der Wallfahrt für ihre Familie zu sorgen. Ende Juni 1831 schiffte sie sich mit P. Valle nach Genua ein. Dort erwartete sie das Schiff nach Zypern. Doch im letzten Moment entdeckte P. Valle, dass ihm das Visum für den Osten fehlte. So entschieden er und Elisabetta dann, nach Rom zu gehen, indem sie sagten: „Auch dort ist Heiliges Land.“ Und so kamen sie am 23. Juli 1831 in Rom an. Von Anfang an hatte diese Reise die Prägung einer Pilgerfahrt.

Gebet:

O Gott, der du immer hinausgehst, um jedem Menschen zu begegnen: du hast im Herzen der ehrwürdigen Elisabetta das Verlangen entzündet, eine Pilgerin zu sein. Ich danke dir für ihr ermutigendes Zeugnis. Gib mir die Kraft und den Mut, immer weiter zu gehen, um dir zu begegnen. Dein Jünger zu werden, ist das Ziel all meines Unterwegs-Seins im Leben. Lass mich lernen, vom Wort des Evangeliums geleitet besser zu werden. Alles, was ich je gekannt und gelernt habe, wird nun zum Vermächtnis meiner Existenz, so dass ich es durch das Zeugnis meines Lebens ausstrahle.

Vaterunser; Gegrüßet seist du, Maria; Ehre sei dem Vater …

Heiliger Vinzenz Pallotti, bitte für uns!

Selige Elisabetta Sanna, bitte für uns!

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)