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Auf Besuch zu...

Besuch zu Belize

Ein unvergesslicher Besuch in der Provinz Unsere Liebe Frau von Guadalupe


Am 11. März 2011 war überall große Aufregung: die 350 Schüler der Pallotti High School standen Spalier und die Band begann „When the Saints go marching in“ zu spielen,  um unsere Generaloberin, Sr. Izabela und ihre Rätin Sr. Bozena zu begrüßen. Begleitet  von der Schulleiterin Sr. Clara gingen sie durch die Reihen der Studenten und die Musikschule hieß sie wiederum mit den wunderschönen Klängen der Violinen willkommen. Es war ein kurzer, jedoch beeindruckender Willkommensgruß zu Beginn dieser offiziellen Visitation. Die Schwestern gingen anschließend zum Konvent, wo sie in einer kurzen Andacht  Gott für die gute Ankunft dankten.

 

 

Am folgenden Tag statteten unsere Provinzoberin, Sr. Consuelo und die beiden Schwestern einen Besuch bei Bischof Dorick Wright ab. Dann hatten sie Zeit, vom Rio Hondo zum Sarstoon und vom Karibischen Meer zu den Maya Mountains zu reisen. Diese freie Herrschaftsgebiet des Landes Belize hatte einmal ihnen gehört und sie hatten viel daraus gemacht.

Am Samstag Abend bestiegen neun Schwestern eine Kutsche mit einem Strohdach und fuhren durch die Straßen von Belize City. Dies gefiel den Schwestern, die an dieser Rundfahrt teilnahmen, ebenso wie den Leuten auf der Straße, die klatschten und die Gäste in ihrem Land willkommen hießen.

Am 13.-15. März reisten die Schwestern zur nördlichsten Stadt Corozal, wo sie Sr. Rosalyn und Sr. Brendan besuchten  und  es wurden ihnen  die blauen Gewässern der Bucht gezeigt. Die Schwestern wollten alle Orte besuchen, die eine Verbindung zur Geschichte unserer Schwestern und unserer Mission haben. So kamen sie nach Consejo, wo zwei unserer Schwestern, Sr. Francisca, Sr. Veronica und unser Bischof Hopkins, S.J. ertranken, als das Schiff Africola kenterte.

Am 18. März reisten die Schwestern zu unserem zweiten Konvent im Norden, aber der Besuch musste in zwei Abschnitten stattfinden, da für den 19. März der Pallotti Tag im Pallotti Convent geplant war. Alle Schwestern der Provinz versammelten sich zu einem Einkehrtag  und zu einem geselligen Beisammensein. Der Höhepunkt dieses Tages war der Vortrag von Sr. Izabela. Am Abend fuhren alle Schwestern wieder heim und die Besuchsschwestern kehrten nach Orange Walk zurück, um die Visitation fortzuführen.

Die Schwestern in Orange Walk zeigten der Generaloberin und ihrer Rätin etwas von der Kultur, Freundschaft und dem Missionseinsatz in diesem Land. Sie ließen die Schwestern an allen ihren Tätigkeiten teilnehmen. Besonders interessant war an diesem Abend der traditionelle Gebetsgottesdienst mit Gebeten, dem Essen und  Miteinander Teilen anlässlich des 1. Jahrestags des Todes von Sr. Consuelos  Onkel.

Am 21. März  stiegen fünf Schwestern in den Land Cruiser und fuhren auf der landschaftlich wunderschönen  Straße, wo Hügel und Täler sich abwechseln und Flüsse die üppig grüne Vegetation des Humming Bird Highway bewässern. Es war eine viereinhalb stündige Fahrt zu unserem südlichsten Konvent, dem Noviziat Nazareth in Punta Gorda. Am Eingang der Kapelle wurden wir im Ketchi Stil mit Weihrauch, Harfen-, Violinen- und Gitarrenmusik willkommen geheißen, von Instrumenten, die alle von einheimischen Kunsthandwerkern gebaut wurden.  Unsere Gäste wurden von jungen Ketchifrauen, die zur Musik dieser einheimischen Instrumente tanzten, begleitet. Sie waren sehr farbenfroh mit ihren typischen Gewändern bekleidet, und mit der Harfenmusik und Begleitung war es eine sehenswerte Szene.

In Nazareth begleiteten uns Sr. Izabela und Sr. Bozena bei unseren Arbeiten: bei den Hausbesuchen von Kranken, der Essensverteilung  auf Rädern für Senioren, dem Treffen mit Senioren, dem Besuch eines abgelegenen Dorfes und sie sahen beim Weben einer landestypischen Tasche und beim Kochen eines typischen Gerichts zu. Das war für sie etwas sehr anderes, als ihre gewöhnliche Arbeit in Rom, aber beide Schwestern interessierten sich sehr für alles, was sie sahen und würdigten die Vielzahl der Dienste, die Kultur, die Menschen von Belize und ihre Bräuche.

Der viertägige Besuch hatte als Höhepunkt eine Fahrt der Gemeinschaft zu einer der  Inseln inmitten des Karibischen Meers. Dort schwammen wir, erfreuten uns am erfrischenden Wasser der Karibik, machten ein Picknick und kamen erfrischt und mit neuen Kräften nach Hause, glücklich nach einem so ganz anderen Tag.

Während der Besuche in jedem unserer Konvente schenkte unsere Generaloberin jeder Schwester unserer Provinz ihre volle Aufmerksamkeit und verbrachte mit allen unseren UAC Gruppen etwas Zeit. Sie besuchte auch unsere Pfarreien und den Pfarrer.

Auf unserer Rückreise nutzten wir die Gelegenheit anzuhalten und unseren emeritierten Bischof Martin zu besuchen, der in Dangriga wohnt….Der letzte Besuch unserer Generaloberin war im Pallotti Konvent, dem Provinzialat. Dort wurden die Schwestern zu einer großen Bootsfahrt zum English Caye …  eingeladen.

Das letzte gesellige Treffen war zusammen mit den UAC Mitgliedern von Belize City. Es war eine große Freude und es gab viel Gelächter, als die Gruppe die besonderen Fähigkeiten der drei Hauptkulturen in Belize:  der Kreolen, Spanier und Garifuna darstellten und deren Erzählungen zum Besten gaben. Zum Schluss gab es ein gemeinsames Abendessen der UAC Laienmitglieder mit den Schwestern.

Als der letzte Tag angebrochen war, erfreuten wir uns noch einmal am  Zusammensein, mit einem ernsten, tiefen Austausch, Ratschlägen, Befragungen, Vorschlägen und mit der Zusicherung der gegenseitigen Unterstützung und Achtung.

Sr. Stephen Franco, SAC

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)