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Auf Besuch zu...

Visitation in Polen

In den goldenen Oktobertagen Ende September begannen unsere Generaloberin Sr. Izabela Świerad und ich die kanonische Visitation in einem Teil der Provinz, in neun Kommunitäten, die jeweils in einer anderen Stadt angesiedelt sind. Bei unserer Ankunft hieß uns die Kommunität im Provinzhaus in Warschau mit herzlichen Worten und Blumen willkommen.

Gnesen

Am nächsten Tag fuhren wir nach Gniezno, der berühmten Stadt des hl. Adalbert und erster Hauptstadt von Polen, von wo aus der christliche Glaube sich anfänglich im Land verbreitete. Hier haben wir die zweitgrößte Gemeinschaft der Provinz. Dann ging es weiter nach  Posen, Bobolice, Koszalin, Zakopane, Tschenstochau und Krakau.

Posen

Jede Stadt hat in ihrer Geschichte besondere heroische und faszinierende Ereignisse zu verzeichnen. Beim Besuch in den verschiedenen Gemeinschaften schenkte Sr. Izabela jeder Schwester volle Aufmerksamkeit und gab genügend Zeit, um jeder zuhören zu können. Die schöne Liturgie, die hl. Stunden und Gebete in den Kommunitäten und Pfarreien erweckten in uns Hoffnung für die Zukunft.  Der Besuch von historischen Denkmälern, Museen und Kathedralen vergegenwärtigte uns die Opfer von kirchlichen und politischen Leitungspersönlichkeiten. Wir sahen und schätzten den apostolischen Einsatz unserer Schwestern in Schulen, Pfarreien, Glaubensgruppen, Hospizen und bischöflichen Kurien. Das gut organisierte Heim für behinderte Menschen in Bobolice und das persönliche Engagement unserer Schwestern für die Heimbewohner ist bewundernswert.

Bobolice

Unsere Besuche und Gespräche mit den Bischöfen in Gniezno (Gnesen) und Koszalin (Köslin) gaben uns einen Einblick in die aktuellen Herausforderungen der Kirche in Polen. Sie dankten für die Präsenz unserer Schwestern in ihren Diözesen. Die Versammlungen in den Gemeinschaften waren geprägt von spirituellen Gesprächen und sozialem Miteinander.

Abf Józef Kowalczyk

Am Missionssonntag besuchten wir die hl. Messe in der Kathedrale von Koszalin. Dort wurden wir gebeten, den Kindern von unserer Missionsarbeit in Indien zu erzählen. Ein Kind war bereit, nach vorn zu kommen, wo es einen Sari angezogen bekam, um die indische Mission zu repräsentieren; andere stellten unsere Arbeit in  afrikanischen Ländern dar.

Koszalin

Die Zeit, die wir in der marianischen Wallfahrtskirche in Tschenstochau und in den Wallfahrtskirchen der Göttlichen Barmherzigkeit und  des sel. Papstes Johannes Paul II in Krakau verbrachten, erfüllte uns mit Gnade und vertiefte unseren Glauben.

Tschenstochau

Zakopane

Krakau

Wir freuten uns, Allerheiligen in Krakau feiern zu können. Dort  hatten wir Zeit, mit den Menschen die Gräber ihrer lieben Verstorbenen zu besuchen. Sie kommen von weither angereist um zu diesem Anlass in ihrem Heimatort zu sein. Die Friedhöfe waren voller Leben, überall waren Kerzenlichter auf den mit frischen Herbstblumen geschmückten Gräbern. Es war für uns eine bewegende Erfahrung, die Gräber all unserer verstorbenen Schwestern zu besuchen und für sie zu beten.

Wir verbrachten die letzten Tage in Warschau im Provinzhaus, wo wir den Schwestern für ihr herzliches Willkommen und Sorge für uns dankten. Wir wünschen ihnen Gottes Segen und Kraft, ihre Sendung zu leben und Zeugnis zu geben von ihrem Glauben und ihrer Berufung.

Sr. Josephina D’Souza

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)