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Botschaft von Papst Benedikt XVI. an das Internationale Forum der Katholischen Aktion

Die Mitverantwortlichkeit erfordert einen Mentalitätswandel im Hinblick auf die besondere Rolle der Laien in der Kirche. Dies schreibt der Papst in der Botschaft, die er an die Teilnehmer des Internationalen Forums der Katholischen Aktion sandte, das derzeit in Iasi in Rumänien tagt. Benedikt XVI. unterstreicht darin die Notwendigkeit, daß es wichtig sei, daß sich »ein reifer und engagierter Laienstand konsolidiert, der in der Lage ist, seinen ganz spezifischen Beitrag zur Sendung der Kirche zu leisten, im vollen Respekt vor den Ämtern und Aufgaben, die jeder im Leben der Kirche zu erfüllen hat und stets in herzlicher Gemeinschaft mit den Bischöfen«.

Dies bedeutet, daß die Laien bei ihrem Dienst für die Kirche »das apostolische Ziel in seiner Ganzheit« annehmen müssen, in einem »fruchtbaren Gleichgewicht zwischen der Universalkirche und der örtlichen Teilkirche«, im Geiste einer »innigen Gemeinschaft mit dem Nachfolger Petri« und in dem Stil, den Benedikt XVI. als »tätige Mitverantwortung« mit den jeweiligen Bischöfen bezeichnet. Die Rolle der Laien ist von grundlegender Bedeutung, vor allem »in dieser Phase der Geschichte«, die, wie der Papst unterstreicht, »im Licht der Soziallehre der Kirche« zu interpretieren ist, auch »um immer stärker Werkstätte der Globalisierung der Solidarität und der Liebe zu sein, um zusammen mit der ganzen Kirche immer mehr Mitverantwortung für eine Zukunft der Hoffnung für alle Menschen zu tragen, mit dem Mut, auch anspruchsvolle Vorschläge vorzubringen«. Indem er an die »lange und fruchtbare Geschichte« der Katholischen Aktion erinnert, die von »mutigen Zeugen Christi« geschrieben worden sei, lädt der Papst schließlich zu einer Erneuerung der Verpflichtung ein, »auf dem Weg der Heiligkeit weiterzugehen, indem man ein intensives Gebetsleben führt und persönliche Wege des Glaubens begünstigt und respektiert«.

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Osservatore Romano, 24. August 2012
Foto von Sr. Miriam Studzinska SAC

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* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)