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Man sagt, dass die Vereinigung des Katholischen Apostolates, die Ursprungsgründung Vinzenz Pallottis, einer Komposition seines Zeitgenossen Franz Schubert [1797-1829] ähnlich ist: der „Unvollendeten“. Die Vereinigung des Katholischen Apostolates ist ein unvollendetes Werk, zum einen weil der Gründer vorzeitig  starb, ohne das Werk vollenden zu können, aber auch, weil die Zeit nicht reif war, weil das Projekt eines universalen Apostolates seiner Zeit voraus war. Darüber hinaus scheint es aber auch, dass die Vereinigung unvollendet gedacht war, weil es nicht ein fertiges Modell ist, das ein für alle Mal errichtet wird, sondern eher ein prophetisches Zeichen für die Wirklichkeit des Reiches Gottes, ein Gleichnis apostolischer Einheit.

Als  Folge davon, muss die Vereinigung immer „in einem Status andauernder Unvollkommenheit“ bleiben, immer offen für die Bedürfnisse der Kirche und der Welt, und auch „treu gegenüber der Zukunft“. Das ist die wahre und besondere Identität der UAC, wie sie der Gründer beabsichtigte: „Deshalb ... bitte ich jetzt und immer und mache die Meinung, auch nach meinem Tod ... eure Liebe und euren heiligen Eifer zu bitten: ... setzt euch so für die dauerhafte Grundlegung und die rascheste und  segensreichste Ausbreitung der Gesellschaft ein, wie wenn ihr alle von unserem Herrn Jesus Christus auserwählt wäret, ihre Gründer  ... zu sein“ (OOCC III, S. 28f; Bayer/Zweifel, Ausgewählte Schriften,  S. 219f).

So wird die Vereinigung des Katholischen Apostolates von ihrer Gründung her als ein „Höhepunkt“ und ein „Anfang“ dargestellt. Es ist ein „Höhepunkt“, weil sich die Ideen Pallottis dank eines stufenweisen Prozesses klärten und genau bestimmt wurden; doch es ist auch der „Ausgangspunkt“ einer Gründung, die offen ist für die Zukunft, bei der die ersten Schritte des Gründers das Präludium zu einer „unvollendeten Symphonie“ waren.

Man kann sagen, dass die Vereinigung des Katholischen Apostolates, die „unvollendete Symphonie“ des hl. Vinzenz Pallotti wie die von Franz Schubert nur zwei Sätze kennt: Allegro moderato (mäßig munter) und Andante con moto (mit Bewegung schreitend).  Die Vereinigung erwartet, dass jede pallottinische Generation den  dritten Satz liefern wird, der für gewöhnlich zu einer vollständigen Symphonie gehört, das Allegro vivace (ein lebhaft munteres Marschtempo)! So liegt es an uns, die Vollendung dieser Gründung mit der Überzeugung fortzusetzen, dass Vinzenz Pallotti „ uns als unser Erbe nicht nur das hinterlassen hat, was er bereits
unternommen hatte, sondern auch das, wovon er träumte
“ (Pius XII).

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"Apostel Heute", Juni 2008

1. Von Peter Granitsin

2. Denishawn ~ Music Visualizations, Synchoric Orchestra dancing Schubert's Unfinished Symphony, first performed in 1919 at Ted Shawn's Grand Ave., Los Angeles studio

P. Franziskus Twitter-Seite

* Lebensform *

 

"Die Verschiedenheit der kulturellen und nationalem Herkunft, der Lebensalter und der Veranlagungen, der Begabungen und der Fähigkeiten sind unser Reichtum. Es eint uns die gleiche Berufung zur Nachfolge und der gemeinsame Auftrag Pallottis, wenn wir auch innerhalb der Gemeinschaft verschiedene Aufgaben erfüllen". (Lebensform 91)

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"Im Zentrum unseres persönlichen und gemeinschaftlichen Lebens steht Christus, der Apostel des Ewigen Vaters. Sein Auftrag formt unser Denken, unsere Spiritualität, unser Gebet, unser Tun und Leiden." (Lebensform 19)

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"Als Jüngergemeinde sind wir um Christus, den Apostel des himmlischen Vaters, versammelt. Wie die Jünger wollen wir mit Jesus leben, werden von ihm ausgesandt und kehren zurück, um unser Tun in seinem Licht zu prüfen". (Lebensform 88)

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„Es ist unser besonderes pallottinisches Charisma, bei den Laien das Wachsen im Glauben und in der Liebe zu fördern, das Bewusst sein ihrer apostolischen Berufung zu wecken und mit ihnen zusammenzuarbeiten in der apostolischen Sendung.“ (Lebensform 21)

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"Unsere Beziehungen zueinander sollen geprägt sein vo der Liebe, die alles trägt, glaubt und hofft. Diese Liebe ist ohne Überheblichkeit und Eifersucht, sie verletzt nicht, läßt sich nicht erbottern und trägt nichts Böses nach. Sie wird nicht entmutigt, sondern bleibt freundlich und geduldig. Sie freut sich mit den anderen und trägt ihr Leid mit. In dieser Liebe sollen wir einander fördern und stützen". (Lebensform 90)